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Energieportal

Energie

energieDer Klimawandel und die explodierenden Preise für die konventionellen Energierohstoffe erfordern ein radikales Umdenken auf dem Sektor der Energieversorgung.
Der intelligente Umgang mit erneuerbaren Energien ist das Gebot der Stunde!
Alternative Energien werden nach ihrem jeweiligen Entstehungsursprung klassifiziert:

Sonnenenergie- umweltfreundlich und praktisch unbegrenzt

Die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom geschieht nach dem photovoltaischem Effekt. Solarzellen und Module arbeiten nach diesem Prinzip, sie generieren Strom und Wärme aus der solaren Einstrahlung auf die Erde.
Anders arbeiten solarthermische Kraftwerke, sie konzentrieren die Sonneneinstrahlung, wandeln diese in Wärme um, durch Dampf- und Heizgasprozesse geschieht dann erst die eigentliche Stromerzeugung.
Ein relativ neuer Einsatzbereich für die Sonnenenergie ist die solare Kühlung. Dieser innovative technische Ansatz gewinnt in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung.
Zur Zeit ist der Anteil der Sonnenenergie an der gesamtdeutschen Energieversorgung noch recht gering, steigt aber kontinuierlich. Diese absolut umweltfreundliche Variante der Energiegewinnung wird durch Zuschüsse gefördert.

Windenergie- eine alte Tradition wird neu entdeckt

Windmühlen werden schon seit Hunderten von Jahren zum Mahlen von Getreide und als Säge- oder Ölmühlen eingesetzt. Es gibt also bereits eine lange Tradition, den Wind als Antriebskraft zu nutzen.
Moderne Windanlagen gewinnen Strom aus der Energie des Windes. Dabei wird die Bewegung des Windrades an einen Generator weiter gegeben, der direkt oder über eine zusätzliche Leistungselektronik den so gewonnenen Strom in das allgemeine Netz der Stromversorger einspeist.
Die Windenergie liefert in Deutschland den höchsten Beitrag aus erneuerbaren Energien zur allgemeinen Stromversorgung. Zur Zeit werden 6,4% des gesamten Stromverbrauches mit der Windenergie gedeckt.
Und noch lange ist das technische Potential der Windkraft nicht voll ausgeschöpft. Die Windenergienutzung auf dem Meer und die Erneuerung überholter, älterer Anlagen durch moderne und leistungsfähigere Modelle bieten langfristig hohe Potentiale für den weiteren Ausbau der Energiegewinnung durch den Luftstrom.

Wasserkraft- die Dynamik des fließenden Wassers effizient nutzbar machen

Wie die Windenergie besitzt auch die Nutzung des Wassers schon eine lange Geschichte.
Im europäischem Raum wurden seit dem Mittelalter Wassermühlen für Säge- oder Papierwerke eingesetzt. Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird die Wasserkraft auch zur Stromerzeugung heran gezogen. Bis die Windenergie den ersten Platz unter den regenerativen Energien in Deutschland einnahm, war die Stromgewinnung aus Wasser die weitaus bedeutsamste regenerative Energiequelle.
Wasserkraftanlagen erzeugen rund um die Uhr Milliarden von Kilowattstunden Strom. Argumente für die Energiegewinnung aus Wasser ist nicht nur deren ständiges zur Verfügung stehen- auch die Möglichkeit, das Wasser als Energiespeicher zu nutzen spricht für diese umweltfreundliche Technik.


Geothermie- Wärme und Energie aus der Erde

Geothermie bedeutet, die Erdwärme in den tieferen Schichten zur Gewinnung von Strom, Wärme und Kälteenergie zu nutzen.
Im Erdinneren herrschen Temperaturen von bis zu 6.000 Grad Celsius. Diese Hitze steigt auch in die oberen Gesteins- und Erdschichten, sowie in unterirdische Wasserreservois.
In der Geothermie unterscheidet man nach der oberflächennahen Erdwärmenutzung- etwa bis zu 400 Metern Tiefe und der Tiefengeothermie, die die Wärme aus noch tiefer gelegenen unterirdischen Regionen nutzt.
Für den Betrieb von Fernwärmenetzen muss je nach geographischer Region und Besonderheit entsprechend tief gebohrt werden. Danach steht die Erdwärme zeitunabhängig, kostenlos und nachhaltig zur Verfügung.
Schon 1913 wurde in Italien erstmalig geothermischer Strom gewonnen.
Auch in Deutschland sind die ersten geothermischen Anlagen bereits in Betrieb genommen.

Biomasse- ein Rohstoff mit Zukunft

Biomasse besteht aus purer gespeicherter Sonnenenergie. Die Nutzung dieser Energie beruht als auch auf der solaren Strahlung auf den Erdball.
Mit dem Begriff Biomasse werden Energiepflanzen, Holz und Reststoffe, wie Stroh, Biomüll oder sogar Gülle bezeichnet.
Sie sind vielseitig einsetzbar, aus ihnen kann Strom, Wärme wie auch Treibstoffe gewonnen werden.
Im privaten Bereich kommen heute Pelletheizungen schon vielfach zum Einsatz. Im industriellen Sektor liefern Biomasse- Heizkraftwerke Strom für das Netz.
In der regionalen Wertschöpfungskette spielt die Energiegewinnung durch Biomasse eine immer größere Rolle, da sich mit ihr Stoffkreisläufe schließen lassen und Synergien vor Ort gefördert werden. Speziell in strukturschwachen Regionen bietet die Nutzung von Biomasse ein hohes Potential an Energie- und Arbeitsplätzen.

In den vergangenen Jahren gab es einen rasanten Anstieg der Energiegewinnung durch natürliche und erneuerbare Ressourcen. Die Leistungs- und Kostenbilanz dieser neuen Technologien wird durch Innovationen ständig verbessert.
Alternative Energien sind von einem Nischensektor zu einem bedeutendem Faktor in der Gesamtwirtschaft geworden.